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Der Wunsch

 

1911

Die Hoffnung währt am längsten: So wurde der Wunsch nach einem eigenen Gotteshaus für die Mitterfirmiansreuter Realität, als sie eine Kirche aus Schnee errichteten.

 

2011

Die Sehnsucht nach der Würdigung ihrer Vorfahren ließ 100 Jahre später eine neue Kirche aus Eis und Schnee entstehen.

 

Der griechische Philosoph Epikur unterschied drei Arten von Wünschen:
  • Lebensnotwendige Wünsche („natürliche und notwendige Wünsche“) wie Nahrung und Kleidung.
  • Den Lebensumständen zuträgliche Wünsche („natürliche und nicht notwendige Wünsche“) wie ein größeres Haus und ein besserer Verdienst.
  • Übertriebene Wünsche („nicht natürliche und nicht notwendige Wünsche“) wie unendlicher Reichtum, allumfassende Macht. Unsere Wünsche sind der Ausdruck, dass etwas fehlt, dass es eine Lücke gibt, die wir schließen wollen. Jedoch hängt die Erfüllung unserer Wünsche auch von uns selbst ab. Wenn wir davon ausgehen, dass sich ein Wunsch nicht erfüllen kann, werden wir uns so verhalten, dass er sich auch nicht erfüllen wird. Wenn wir aber an die Erfüllung des Wunsches glauben, können wir uns durch die Artikulierung des Wunsches, z.B. durch das Aufschreiben, aktiv an der Erfüllung beteiligen.

 

Schreiben Sie Ihre Wünsche auf und werfen Sie sie beim Wunschkreuz in die Wunschbox. Jeder Wunsch wird beim Sonnwendfeuer dem Kreislauf der Natur übergeben. Künftig liegt es an uns, unseren Glauben an die Erfüllung von Wünschen in die Ewigkeit zu tragen. Denn Wünsche werden wahr!


Und was ist Ihr Wunsch?